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	<title>China-Tagebuch</title>
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	<description>Georg in Xi&#039;an... In der Mitte vom Reich der Mitte</description>
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		<title>Adam Smith</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Apr 2010 07:32:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
				<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Xi&#39;an]]></category>

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		<description><![CDATA[“By pursuing his own interest, the individual promotes that of the society more effectually than when he intends to promote it”
Herr Smith hat sich geirrt. Da gibt es nichts zu interpretieren. Der Alltag in China ist der lebende Beweis, und nirgendwo ist das so offensichtlich wie im Strassenverkehr. Gestern abend: Vierspurige Strasse, zwei Spuren in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>“By pursuing his own interest, the individual promotes that of the society more effectually than when he intends to promote it”</p>
<p>Herr Smith hat sich geirrt. Da gibt es nichts zu interpretieren. Der Alltag in China ist der lebende Beweis, und nirgendwo ist das so offensichtlich wie im Strassenverkehr. Gestern abend: Vierspurige Strasse, zwei Spuren in jeder Richtung, ein Taxi haelt am Strassenrand in oestlicher Richtung, genau vor einer Einfahrt. Es haette zwar drei Meter vor oder hinter der Einfahrt halten koennen, aber wozu? Man ist ja schliesslich alleine auf der Welt. Ein Lieferwagen, aus Westen kommend, moechte nach links in die Einfahrt einbiegen. Das geht im moment nicht, denn da haelt ja gerade das Taxi. Aber egal, man stellt sich schonmal an und blockiert damit beide Fahrbahnen der Gegenrichtung. Die Autos von dort muessen natuerlich auf die andere Fahrbahn ausweichen (zu warten braucht man ja nicht wenn man alleine auf der Welt ist) , wo sie jetzt frontal dem aus Westen kommenden Gegenverkehr gegenueberstehen. Nichts geht mehr. Ein Wagen aus Westen kommend bemerkt das auch, aber das die anderen alle feststecken muss ja fuer einen selbst nichts heissen, man ist ja alleine auf der Welt. Also versucht er, sich links an den Hindernissen vorbeizumogeln, scheitert aber am immer noch quer auf der Gegenfahrbahn stehenden Lieferwagen – und blockiert dabei noch das Taxi, das jetzt gerne die Einfahrt wieder freigeben wuerde. Andere Fahrzeuge docken von hinten an das Fahrzeugknaeuel an (muss ja nichts heissen wenn die anderen da alle feststecken, man selbst ist alleine auf der Welt und durch fleissiges Hupen werden sich die anderen Wagen schon in Luft aufloesen).</p>
<p>Solche Ansammlungen koennen in der Regel nur durch massiven Polizeieinsatz wieder aufgeloest warden, von alleine geht da nichts. Das kann lange dauern. Dabei werden die einzelnen Fahrer Stueck fuer Stueck durch Anschreien und Androhung von Strafe rueckwaerts aus dem Knaeuel herausdirigiert (von selbst wuerden sie nicht auf diese Idee kommen, und eigentlich sehen sie es auch nicht ein, denn sie sind ja alleine auf der Welt und ausserdem verliert man sein Gesicht wenn man nachgibt). In die freiwerdenden Luecken des Autoknaeuels stossen dann meist andere Fahrzeuge, die gerade erst an anderer Stelle aus dem Gewuehl entfernt worden waren.</p>
<p>Keine Ahnung wie lange es dauert, bis die Strasse wieder frei ist. Nach einer halben Stunde sah es noch so aus wie vorher, aber am naechsten Tag war alles vorbei. Muss also irgendwie geklappt haben. Wahrscheinlich mit nochmehr Polizei und weitraeumiger Absperrung der Gegend.</p>
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		<title>Bumm.</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 15:13:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Xi&#39;an]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun hab en wir das Jahr des Tigers. Wie auch die Jahre zuvor habe ich Neujahr im Ausland verbracht, bin aber rechtzeitig zum „Lantern Festival“ wieder im Land. Worum es beim Lantern Festival genau geht weiss ich nicht – es ist der erste Vollmond im neuen Jahr, und an diesem Tag muss anscheinend das noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun hab en wir das Jahr des Tigers. Wie auch die Jahre zuvor habe ich Neujahr im Ausland verbracht, bin aber rechtzeitig zum „Lantern Festival“ wieder im Land. Worum es beim Lantern Festival genau geht weiss ich nicht – es ist der erste Vollmond im neuen Jahr, und an diesem Tag muss anscheinend das noch vorhandene Feuerwerksmaterial  aufgebraucht werden. Es kracht, und zwar gewaltig.</p>
<p>Lantern Festival ist morgen. Aber man soll sich ja langsam steigern, und insofern klingt es draussen momentan ungefaehr so wie in Deutschland am Neujahrsmorgen um 0 Uhr 3. Das wird jetzt in den naechsten 24 Stunden zunehmend mehr werden, bis man dann als  vernuenftiger Mensch am besten einen Atomschutzbunker aufsuchen sollte. Raketen und Boeller wie im Deutschland gelten hier als Kinderspielzeug, echte Chinesen verwenden groessere Kaliber.</p>
<div id="attachment_151" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://arepita.org/georg/wp-content/uploads/2010/02/cny_stand.jpg"><img class="size-medium wp-image-151" title="cny_stand" src="http://arepita.org/georg/wp-content/uploads/2010/02/cny_stand-300x225.jpg" alt="cny_stand" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Verkauf von Feuerwerk</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p>Nachdem es in den letzten Tagen wie zu erwarten wieder dutzende Tote durch Feuerwerk gab  (ein typischer Verkaufsstand in einem Wohngebiet entfaltet potentiell mehr Sprengkraft als ein von Osama B. beladener LKW) versucht die Regierung etwas auf die Sicherheit zu achten. Klappt zwar nicht, ist aber lustig. Aus irgendeinem Grund ist im Park vor unserer Wohnanlage das Abfackeln von Feuerwerk verboten. So wie es rundherum kracht und knallt wird es zwar nichts helfen, aber bitte. Ein Verbot alleine reicht in China natuerlich nicht, an den Eingaengen des Parks steht massives Polizeiaufgebot, die Herren mit den weissen Helmen kontrollieren alle Taschen und Rucksaecke und konfiszieren Feuerwerksoerper. Daneben steht ein Feuerloescher. Zwei der vier Polizisten sind Kettenraucher, die auch beim Handhaben des konfiszierten Sprengstoffs fleissig an der Fluffe ziehen.</p>
<p>Ich setze mich daneben und schaue der Szene zu. Neben den Polizisten stapelt sich die beschlagnahmten Raketen und Boeller. Wenn gerade niemand zu kontrollieren ist wird es ihnen langweilig, sie nehmen sich dann Kracher vom Stapel, zuenden sie an ihren Zigaretten an und werfen sie in den feuerwerksfrei zu haltenden Park.</p>
<p>Irgendwann wird es mir zu laut und ich gehe nach Hause. Am Eingang unsere Wohnanlage wird auch fleissig gezuendelt. In Deutschland gibt es ja diese Matten aus kleinen Knallern, jeder 1-2cm lang, die gesamte Matte dann 10 Zentimeter lang und bestehend aus ca. 50 Knallkoerpern die dann fast gleichzeitig gezuendet werden. Sowas gibt es hier auch, allerdings sind die Matten 2-3m lang, und jeder einzelne Kracher wuerde bei uns als Kanonenschlag durchgehen. So ein Ding wird neben mir gezuendet, ich springe beiseite und bin erstmal taub. Dann kommt eine junge Muetter mit ihrem kleinen Kind, vielleicht 3 Jahre alt. Sie stellt eine Feuerwerksbatterie auf, ca. 1 Kubikmeter gross. Die Dinger schiessen minutenlang riesige Feuerwerksbomben ab und wuerde in Deutschland mit Sicherheit unter das Kriegswaffenkontrollgesetz fallen. Runderhum weitere  Muetter mit ihren Kindern (keine Ahnung wo die Maenner stecken) sowie die Wachen unserer Wohnanlage. Die Mutter gibt dem kleinen Kind ein Feuerzeug und laesst das Kind die Batterie anzuenden; dann greift sie das Kind, rennt 10m weg und versteckt sich hinter einem Busch. Alle andern bleiben naeher stehen (ich auch). Rumms. Rumms. Rumms. Das Grossfeuerwerk-in-a-box beginnt, in Deutschland muesste man bei sowas wohl einen halben Kilometer Abstand halten. Hier rieselt der Aschenregen auf die Schultern.</p>
<p>Draussen hallen die Echos der Explosionen zwischen den Hochhaeusern wieder. Stille gibt es nicht, es kracht ohne Unterbrechung, die Alarmanlagen der Autos heulen ohne Pause. An Schlaf ist nicht zu denken.</p>
<div id="attachment_150" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://arepita.org/georg/wp-content/uploads/2010/02/cny_mat.jpg"><img class="size-medium wp-image-150" title="cny_mat" src="http://arepita.org/georg/wp-content/uploads/2010/02/cny_mat-300x225.jpg" alt="Rester einer einzelnen Sprengstoffmatte" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Rester einer einzelnen Sprengstoffmatte</p></div>
<p>Dabei ist Lantern Festival doch erst morgen&#8230; das da draussen ist nur die Aufwaermuebung.</p>
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		<title>You&#8217;re my heart&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 17:38:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[
Tja, was ist ein guter Einstieg nach so langer Zeit? Vielleicht mal wieder mein Lieblingsthema: &#8220;Western Music&#8221; in China. Ja, man kann mich noch schocken. Ich hatte ja schon erwaehnt, dass die Spinning-Kurse hier gerne mal mit Rammstein oder Scooter untermalt werden. Aber letzte Woche kam dann noch ein weiterer deutscher Exportartikel hinzu. Modern Talking. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 0.79in } 		P { margin-bottom: 0.08in } --></p>
<p style="margin-bottom: 0in;">Tja, was ist ein guter Einstieg nach so langer Zeit? Vielleicht mal wieder mein Lieblingsthema: &#8220;Western Music&#8221; in China. Ja, man kann mich noch schocken. Ich hatte ja schon erwaehnt, dass die Spinning-Kurse hier gerne mal mit Rammstein oder Scooter untermalt werden. Aber letzte Woche kam dann noch ein weiterer deutscher Exportartikel hinzu. Modern Talking. Sport zu Bohlen + Anders. Das ich das noch erleben darf&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0in;">Viele Chineses halten ihre Kultur fuer allen anderen Kulturen deutlich ueberlegen (&#8221;Reich der Mitte&#8221; &#8211;&gt; alles andere ist nur Rand). Und zumindest was Musik angeht verstehe ich das mittlerweile. Nicht dass ich inzwischen Liebhaber von Pekingopern geworden waere; nein, morgens um 8 ist es immer noch eine physische Belastung, wenn der Taxifahrer in bruellender  Lautstaerke chinesische Arien hoert&#8230; und auch C-Pop ist meist an Belanglosigkeit und Langeweile kaum zu unterbieten, selbst wenn die Interpret(inn)en in der Regel sehr appetitlich anzuschauen sind. Aber was aus dem Westen hier so musikalisch rueberschwappt legt in der Tat den Schluss nahe, dass wir Langnasen nicht viel Kultur haben.</p>
<p style="margin-bottom: 0in;">Kuerzlich in Qingdao (deutsch. Tsingtao) waren wir in der &#8220;European Street&#8221;. Wirklich: Die Haeuser boten einen vertrauten Anblick, im Zentrum des Viertels eine Kirche, auf dem Kirchenvorplatz ein Strassenkaffee. Alles wie zuhause. Nun ja, fast&#8230; man muss wisssen, dass &#8220;Kirche&#8221; hier vor allem mit &#8220;romantisch&#8221; verbunden wird, weniger mit Religion. Und was ist romantischer als&#8230; als&#8230; bitte Luft anhalten und hinsetzen&#8230; also: was ist romantischer als eine Kuschelrock-LP aus den 80ern? Genau! Folglich wird der gesamte Kirchvorplatz mit Kuschelrock-Musik beschallt, Phil Collins, eine Weichspuelversion von Let-it-be, &#8220;Dreams are my reality&#8221;, der gesamte Folterkeller aus meiner Jugend. Am Ende eines jeden Liedes freuen wir uns dass es vorbei ist – haben aber gleichzeitig Angst, was denn als naechstes kommt.</p>
<p style="margin-bottom: 0in;"><a href="http://arepita.org/georg/wp-content/uploads/2009/12/qd_church1.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-11" title="qd_church1" src="http://arepita.org/georg/wp-content/uploads/2009/12/qd_church1-300x220.jpg" alt="qd_church1" width="300" height="220" /></a></p>
<p style="margin-bottom: 0in;">Und von wegen &#8220;romantisch&#8221;: Das ist natuerlich die ideale Kulisse fuer Hochzeitsfotos, die Brautpaare standen folglich schlange. Und besonders schoen wird es natuerlich mit weissen Tauben. Damit die nicht wegfliegen hat man ihnen die Fluegel amputiert, aber das faellt von weitem nicht auf, und ueberhaupt, wer wird denn so Detailversessen sein.</p>
<p style="margin-bottom: 0in;"><a href="http://arepita.org/georg/wp-content/uploads/2009/12/qd_doves.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-12" title="qd_doves" src="http://arepita.org/georg/wp-content/uploads/2009/12/qd_doves-300x225.jpg" alt="qd_doves" width="300" height="225" /></a></p>
<p style="margin-bottom: 0in;">Das ist Europa&#8230; fluegelamputierte Tauben und Celine Dion? OK&#8230; noch Fragen zur leitkulturellen Ueberlegenheit?</p>
<p style="margin-bottom: 0in;">Auf jeden Fall ist China keine Bastion des Individualismus. Ein ganz persoenliches Bild zur Hochzeit? Mit Strand und Sonnenuntergang und so? Bitte schoen hinten anstellen</p>
<p style="margin-bottom: 0in;"><a href="http://arepita.org/georg/wp-content/uploads/2009/12/qd_seawedding.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-13" title="qd_seawedding" src="http://arepita.org/georg/wp-content/uploads/2009/12/qd_seawedding-300x217.jpg" alt="qd_seawedding" width="300" height="217" /></a></p>
<p style="margin-bottom: 0in;">Aber ich schweife ab und sollte wohl besser zum Schluss kommen. Na dann: Seithore!</p>
<p style="margin-bottom: 0in;"><a href="http://arepita.org/georg/wp-content/uploads/2009/12/qd_seithore.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-14" title="qd_seithore" src="http://arepita.org/georg/wp-content/uploads/2009/12/qd_seithore-300x225.jpg" alt="qd_seithore" width="300" height="225" /></a></p>
<p style="margin-bottom: 0in;">
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		<title>Hello again&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 00:31:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Tja&#8230; da bin ich wieder! Nachdem mein Blog hinter der Great Firewall of China verschwunden ist versuche ich es jetzt mal hiermit. Viel Spass beim Lesen!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tja&#8230; da bin ich wieder! Nachdem mein <a href="http://china-tagebuch.blogspot.com">Blog</a> hinter der Great Firewall of China verschwunden ist versuche ich es jetzt mal hiermit. Viel Spass beim Lesen!</p>
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		<title>High in the mountains</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 11:40:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Suedlich von Xi&#8217;an gibt es wunderschoene Berge. Auf den Gipfeln Tempel, auf dem Weg nach oben Kloester. Aber was machen die Moenche und Nonnen da nur den ganzen Tag? Meditieren? Wird das nicht auf Dauer langweilig?
Ich denke schon&#8230; am Rand des Gartens eines buddhistischen Nonnenenklosters fand sich jedenfalls diese nette Plantage:
Ich wuensche gute Erleuchtung!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Suedlich von Xi&#8217;an gibt es wunderschoene Berge. Auf den Gipfeln Tempel, auf dem Weg nach oben Kloester. Aber was machen die Moenche und Nonnen da nur den ganzen Tag? Meditieren? Wird das nicht auf Dauer langweilig?</p>
<p>Ich denke schon&#8230; am Rand des Gartens eines buddhistischen Nonnenenklosters fand sich jedenfalls diese nette Plantage:</p>
<p><a href="http://muellgeo.files.wordpress.com/2009/07/kloster.jpg"><img src="http://muellgeo.files.wordpress.com/2009/07/kloster.jpg?w=300" border="0" /></a><br />Ich wuensche gute Erleuchtung!</p>
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		<title>Ja&#8230; Nein&#8230; Jein!</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 11:35:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Man lernt das ja in jedem interkulturellen Training: Chinesen sagen nicht gerne &#8220;nein&#8221;. Auch schlechte Nachrichten ueberbringt man nicht gerne, lieber wird das Problem versteckt und man hofft, dass es sich von selbst loest (oder zumindest niemand was merkt bis man sich aus dem Staub gemacht hat). Das kann im Arbeitsalltag ganz schoen anstrengend sein, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man lernt das ja in jedem interkulturellen Training: Chinesen sagen nicht gerne &#8220;nein&#8221;. Auch schlechte Nachrichten ueberbringt man nicht gerne, lieber wird das Problem versteckt und man hofft, dass es sich von selbst loest (oder zumindest niemand was merkt bis man sich aus dem Staub gemacht hat). Das kann im Arbeitsalltag ganz schoen anstrengend sein, aber im Alltag macht es zuweilen sogar Spass.</p>
<p>Letzte Woche auf Dienstreise in Jinan. Unser Hotel liegt mitten im Industriepark, Dank des Mangels an jeglicher Infrastruktur im Hotel und um das Hotel herum kann man sich voll und ganz auf die Arbeit konzentrieren. Trotzdem wuerden wir am Abend gerne noch ein Bier trinken und erkundigen uns an der Rezeption. Hier im Haus geht nichts, aber gleich um die Ecke soll es noch ein Hotel mit einer Bar geben. Also gut, Taxi herangewunken, aber der Fahrer kennt das andere Hotel nicht. Auf unsere Bitte erklaert ihm das Maedel von der Rezeption den Weg.</p>
<p>Fuenf Minuten spaeter kommen wir am anderen Hotel an. Ein Hotelangestellter oeffnet uns die Fahrzeugtuer, und als wir ihn gleich nach der Bar fragen schaut er erst etwas betreten, schickt uns dann jedoch in die Eingangshalle. Wieder fragen wir nach der Bar&#8230; Die Dame von der Rezeption meint sie sei sich nicht sicher, ob es hier wirklich eine Bar gibt. Haeh? Aber OK, wir fragen nochmal nach, schliesslich hatte uns der Angestellte von draussen ja bestaetigt dass es eine Bar gibt. &#8220;I am not so sure about this&#8221;. Wir gehen nochmal raus und lassen uns bestaetigen, dass es drinnen eine Bar gibt. Und als Auslaender sind wir beharrlich, wir bringen jetzt die Rezeptionsdame und den Angestellten von draussen zusammen, um das Problem zu loesen. Die beiden diskutieren eine Weile, koennen aber anscheinend auch nicht rauskriegen ob es drinnen jetzt  eine Bar gibt oder wo sich diese gerade versteckt haelt. Nach einer Weile klopfen wir hoeflich an; die beiden wenden sich an ihr Management. Und weiter wird diskutiert. </p>
<p>Auch dieses Hotel liegt in der Mitte von nirgendwo, und wir fuerchten, dass unser Taxifahrer nicht auf uns wartet wenn wir uns nicht bald entscheiden zu bleiben oder ihn fuer eine Stunde spaeter wieder herzubestellen. Die Diskussion zwischen den Hotelangestellten ob es jetzt eine Bar gibt oder nicht findet immer noch kein Ende, vielleicht schauen sie gerade hinter jeder Tuer nach ob da nicht doch eine ist. Ausserdem schauen sie immer wieder zu uns, in der Hoffnung, dass wir (und damit das Problem) einfach verschwinden.</p>
<p>Aber wie gesagt, wir sind ja Auslaender, und deshalb fragen wir nochmal: Hat das Hotel jetzt eine Bar oder nicht. Das restliche Personal tritt den Rueckzug an, nur der Manager bleibt und schaut betreten zu Boden. Nein, es gibt leider keine Bar, er ist deeply sorry und ueberhaupt. Und nein, auch sonst gibt&#8217;s in der Gegend nichts.</p>
<p>Traenen lachend fahren wir in einen kleinen Supermarkt und verbringen den Abend mit Dosenbier im Hotelzimmer meines Chefs.</p>
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		<title>waere doch gelacht&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Jul 2009 09:55:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://muellgeo.files.wordpress.com/2009/07/h2.jpg"><img src="http://muellgeo.files.wordpress.com/2009/07/h2.jpg?w=225" border="0" /></a></p>
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		<title>Es geht ein Zug&#8230; (oder auch nicht)</title>
		<link>http://arepita.org/georg/2009/06/07/es-geht-ein-zug-oder-auch-nicht/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Jun 2009 04:29:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bahnhof]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrkarten]]></category>
		<category><![CDATA[Pingyao]]></category>
		<category><![CDATA[Zug]]></category>

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		<description><![CDATA[China hat das längste und bestausgebaute Schienennetz der Welt. Bei potentiell 1.4*0^9 Passagieren (und zumindest an Neujahr fährt ein Viertel davon wirklich Zug&#8230;) gelangt es allerdings trotzdem schnell an der Grenze seiner Belastbarkeit.
Wir wollten auch mal Zug fahren, und zwar nach Pingyao. Das ist eine mittelalterliche Stadt zwischen Xi&#8217;an und Taiyuan:
In Pingyao gibt keinen Flughafen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>China hat das längste und bestausgebaute Schienennetz der Welt. Bei potentiell 1.4*0^9 Passagieren (und zumindest an Neujahr fährt ein Viertel davon wirklich Zug&#8230;) gelangt es allerdings trotzdem schnell an der Grenze seiner Belastbarkeit.</p>
<p>Wir wollten auch mal Zug fahren, und zwar nach Pingyao. Das ist eine mittelalterliche Stadt zwischen Xi&#8217;an und Taiyuan:</p>
<p><a href="http://muellgeo.files.wordpress.com/2009/06/pyao_wall.jpg"><img src="http://muellgeo.files.wordpress.com/2009/06/pyao_wall.jpg?w=300" border="0" /></a><br />In Pingyao gibt keinen Flughafen, aber es gibt einen Bahnhof; und es gibt eine direkte Verbindung nach Xi&#8217;an. Was also liegt näher als den Zug zu nehmen? Nun ja, da gibt es noch das kleine Problem mit dem Fahrkartenkauf. Nicht die Sprache&#8230; das kriegen wir mittlerweile hin, und im Zweifelsfall findet sich ein chinesischer Freund zum Übersetzen. Nein, Chinesen haben wirklich ein unglaubliches Talent sich das Leben ohne Grund möglichst schwer zu machen.</p>
<p>In Xi&#8217;an gibt es ca. 20 Verkaufsstellen für Zugtickets, alle sind per Computer vernetzt. Sie haben jederzeit den Überblick, wie viele Tickets für welchen Zug noch erhältlich sind. Leider kann man die Fahrkarten nicht beliebig im voraus kaufen, die Vorverkaufsfrist beträgt zwischen 3 und zwanzig Tagen, je nach Zug, Bahnhof und Datum. Eine deterministische Formel für die Frist habe ich noch nicht gefunden, man muss halt nachfragen. Und zwar jeden Tag, ansonsten verpasst man schnell den Übergang von „hai mei you“ (gibt&#8217;s noch nicht) zu „mei you le“ (gibt&#8217;s nicht mehr)&#8230;</p>
<p>Der nächste Haken: An allen Vorverkaufsstellen erhält man Tickets für Züge von Xi&#8217;an nach anderswo. Die Rückfahrkarten bekommt man allerdings nur an der Vorverkaufsstelle am Hauptbahnhof. Da helfen alle Computer nichts. Bis vor kurzem gab es Rückfahrkarten nur am Zielort, das mit dem Verkauf am Bahnhof ist schon eine deutliche Verbesserung. Der Bahnhof ist allerdings am anderen Ende der Stadt, und man müsste ja jeden Tag hin, bis es dann endlich mal Fahrkarten gibt. Nervig. Aber in China gibt es immer einen Ausweg, man kann einen „Agent“ beauftragen, für eine kleine Gebühr den Fahrkartenverkauf zu übernehmen. Der steht dann wahrscheinlich jeden Tag mit seinem Auftragsbuch in der Schlange. Ausserdem ist der Weiterverkauf von Fahrkarten illegal, aber das betrifft ja nur den Agenten und der wird das schon regeln.</p>
<p>Aber noch was: Rückfahrkarten gibt es nur ab der Endstation. Pingyao ist ein kleiner Provinzbahnhof, und natürlich enden hier keine Züge. Nein, einfach ab der nächsten größeren Stadt buchen geht auch nicht, denn nach maximal einer Stunde werden unbesetzte Plätze weiterverkauft (von Taiyuan sind es nach Pingyao eine Stunde und 5 Minuten).<br />Also&#8230; aufgegeben und Flug nach Taiyuan gebucht, ist ohnehin nur unbedeutend teurer. Von Taiyuan nach Pingyao ist es nur eine Kurzstrecke, sollte zu schaffen sein.</p>
<p>Am morgen nach der Ankunft in Taiyuan&#8230; der Flug von Xi&#8217;an (50 Minuten) hatte 6 Stunden Verspätung „due to Airline“, sodass wir erst nachts um 1 im Hotel ankamen. Im MaiDengLou neben dem Hotel (24 Stunde Service, Hahaha) gab es zu der Zeit nur noch süße Kuchen und Chickenburger, also hungrig ins Bett und am nächsten Morgen schlechtgelaunt aufgestanden. Dann noch das mit Jennifer Rush, siehe unten&#8230; also, ab zum Bahnhof, Fahrkarten kaufen. Am Bahnhof das erwartete Chaos. Eine Anzeigentafel zeigt, für welche Züge es noch Tickets gibt. </p>
<p><a href="http://muellgeo.files.wordpress.com/2009/06/pyao_trainlist.jpg"><img src="http://muellgeo.files.wordpress.com/2009/06/pyao_trainlist.jpg?w=300" border="0" /></a><br />Ich hatte zwar im Netz recherchiert, dass es alle halbe Stunde einen Zug gibt, aber wir müssen erstmal mehrere Stunden auf einen freien Zug warten. Und unser Zugticket enthält neben der Wagennummer die beiden Zeichen 无座, was nichts anderes heißt, als dass wir trotzdem keinen Sitz garantiert haben.</p>
<p>Beim Betreten des Bahnhofs werden erstmals die Fahrkarten kontrolliert, das Gepäck wird durchleuchtet. Es gab wohl Fälle, in denen Chinesen mit mehreren Kilo Feuerwerk bepackt den halben Zug in die Luft gejagt haben, das will man in Zukunft vermeiden. Im Bahnhof gibt es dann einen Warteraum für die Reisenden im Soft Sleeper und 4 große Wartesäle für die Normalsterblichen. Nein, keine freie Platzwahl, der Wartesaal hängt vom Zug ab. Ist aber alles klar ausgeschildert:</p>
<p><a href="http://muellgeo.files.wordpress.com/2009/06/pyao_platform.jpg"><img src="http://muellgeo.files.wordpress.com/2009/06/pyao_platform.jpg?w=300" border="0" /></a><br />Im Wartesaal geht es zunächst noch zivilisiert zu, aber der Anschein trügt. Schließlich sind wir in China. Die Stimmung ist in etwa wie bei einem Rockkonzert vor Öffnung der Eingangstüren, und um das erwartete Chaos abzumildern steigen ein paar Schaffner schonmal durch die Massen und entwerten die Tickets.</p>
<p><a href="http://muellgeo.files.wordpress.com/2009/06/pyao_waitingroom.jpg"><img src="http://muellgeo.files.wordpress.com/2009/06/pyao_waitingroom.jpg?w=300" border="0" /></a><br />Als die Türen zum Bahnsteig dann endlich aufgehen (nur für jeweils einen Zug) drängt sich die Masse durch die kleine Eingangstür, danach wird so schnell es geht losgerannt. Wie gesagt, wie bei einem Rockkonzert wenn man in die erste Reihe möchte.</p>
<p><a href="http://muellgeo.files.wordpress.com/2009/06/pyao_startrun.jpg"><img src="http://muellgeo.files.wordpress.com/2009/06/pyao_startrun.jpg?w=300" border="0" /></a><br /> Der Grund ist klar, wer zuerst am Wagen ist kriegt einen Sitzplatz, und wie in China üblich – der stärkere siegt. Als 1,94m großer Ausländer bin ich hier klar im Vorteil (zumal sie eh Angst haben, mich anzurempeln) – wir ergattern also einen Sitzplatz. Der Zug ist eigentlich ganz bequem, es werden Essen und trinken verkauft, und für eine einstündige Fahrt lässt es sich aushalten. Bis auf die Musik&#8230; siehe unten. </p>
<p><a href="http://muellgeo.files.wordpress.com/2009/06/pyao_intrain2.jpg"><img src="http://muellgeo.files.wordpress.com/2009/06/pyao_intrain2.jpg?w=300" border="0" /></a><br /><a href="http://muellgeo.files.wordpress.com/2009/06/pyao_intrain1.jpg"><img src="http://muellgeo.files.wordpress.com/2009/06/pyao_intrain1.jpg?w=300" border="0" /></a><br />Nach der Ankunft wird man von chinglischen Schildern zum Ausgang geleitet und muss noch einmal seine Fahrkarte vorzeigen, dann hat man es geschafft. </p>
<p><a href="http://muellgeo.files.wordpress.com/2009/06/pyao_offtrain.jpg"><img src="http://muellgeo.files.wordpress.com/2009/06/pyao_offtrain.jpg?w=300" border="0" /></a><br />Wir wollen uns jedoch am Bahnhof gleich noch die Rückfahrkarte nach Taiyuan kaufen. Die Szene ist dieselbe wie in Taiyuan, eine überfüllte Schalterhalle, eine Anzeigetafel &#8211; und Rückfahrtickets für zwei Tage später sind alle schon ausverkauft. Aber es gibt eine Überraschung. An den Schaltern stehen alle geordnet in Schlangen, die Wartezeit beträgt ca. ½ Stunde. Eine Frau läuft seelenruhig an der Schlange vorbei und geht direkt zum Schalter. Keine ungewöhnliche Situation; normalerweise lösen sich spätestens jetzt alle Warteschlangen auf und die hinten stehenden Leute versuchen ebenfalls zum Schalter zu kommen, das Ganze endet im üblichen Chinesenknäuel. An Flughäfen, Bushaltestellen, Banken, bei Ärzten – wo auch immer man sich anstellen könnte gibt es irgendwann ein großes Gewusele. Aber nicht hier. Die Frau läuft zum Schalter, und ein Mann in der Schlange schreit sie an. Sie ignoriert das, mehr Leute schreien sie an. Sie ignoriert es immer noch, bis jemand aus der Schlange nach vorne rennt und sie mit Gewalt vom Schalter wegzerrt. Sie kreischt kurz, und andere aus der Warteschlange versuchen den Wegzerrer zu beruhigen, der anfängt auf die Frau einzuschlagen. Die Frau drängt sich wieder seelenruhig zum Schalter vor und ignoriert das Geschrei, ignorieren können sie gut hier. Uniformierte Aufseher beobachten das Ganze und greifen nicht e<br />
in, der Fall war wohl in der Job Description nicht vorgesehen. Am Ende sind wir genau da wo es wohl enden musste: Gewusel und Chaos.</p>
<p>Pingyao war dann ganz schön, eine der wenigen mittelalterlichen Städte, die den Modernisierungswahn der 80er und 90er überstanden haben. Und ebenso die Kulturrevolution, die Statuen hatten alle noch Köpfe. </p>
<p><a href="http://muellgeo.files.wordpress.com/2009/06/pyao_oldtown.jpg"><img src="http://muellgeo.files.wordpress.com/2009/06/pyao_oldtown.jpg?w=300" border="0" /></a><br />In der Stadt gibt es merkwürdige Regeln. Drachen müssen hier nörgeln:</p>
<p><a href="http://muellgeo.files.wordpress.com/2009/06/pyao_mustbeef.jpg"><img src="http://muellgeo.files.wordpress.com/2009/06/pyao_mustbeef.jpg?w=300" border="0" /></a><br />Die Innenstadt sollte eigentlich auto- und fahrradfrei sein, man hat freundliche Hinweisschilder aufgestellt und (weil sowas in China niemals ausreicht) die Straßen mit Barrieren abgesperrt. Wenn jemand eine Idee für eine Absperrung hat, die Fußgänger durchlässt, aber Fahrräder draußen hält – bitte bei den Stadtvätern von Pingyao melden.</p>
<p><a href="http://muellgeo.files.wordpress.com/2009/06/pyao_nobike.jpg"><img src="http://muellgeo.files.wordpress.com/2009/06/pyao_nobike.jpg?w=300" border="0" /></a></p>
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		<title>Mir kleben die Ohren</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 13:22:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe heute bruellend laut meine Best-of-ACDC gehoert, danach die neue Metallica, und zum Abschluss noch Depeche Mode. Das war wie eine erfrischende Dusche nach einem Bad in Jauche. Wieso? Nun, am Wochenende sind wir mit dem Zug gefahren, in der billigsten Klasse, dem &#8220;Hard Seater&#8221;. Der groesste Haken am Hard Seater ist allerdings nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe heute bruellend laut meine Best-of-ACDC gehoert, danach die neue Metallica, und zum Abschluss noch Depeche Mode. Das war wie eine erfrischende Dusche nach einem Bad in Jauche. Wieso? Nun, am Wochenende sind wir mit dem Zug gefahren, in der billigsten Klasse, dem &#8220;Hard Seater&#8221;. Der groesste Haken am Hard Seater ist allerdings nicht der harte Sitz, der ist vielmehr recht weich und ich habe in Deutschland schon unbequemer gesessen. Der groesste Haken ist der nicht abstellbare Lautsprecher in der Wagendecke. Dort werden immer die naechsten Stationen angesagt, das ist durchaus hilfreich da die Zuege nur kurz halten und wenige Zeit zum Aussteigen ist. Aber anscheinend koennen Chinesen Stille nicht ertragen oder sie muessen sich permanent versichern, dass die Krachanlage auch wirklich noch funktioniert. Und wie macht man das? Man spielt Musik. Non-Stop. Saxophon. Kenny G. Und der covert dann Rock-Klassiker wie Celine Dion, Richard Marx, Phil Collins und die Carpenters. Ohne Pause, stundenlang. </p>
<p>Beim Fruehstueck im Hotel vor der Abfahrt hatten wir schon eine Stunde &#8220;Power of Love&#8221; von Jennifer Rush gehabt. Im Original, ohne Kenny G.  Immer wenn es zu Ende war ging es wieder von vorne los. So laut, dass man sich kaum unterhalten konnte.</p>
<p>Anders als Qimonda wird mein neuer Arbeitgeber keine Erschwerniszulage fuer den Aufenthalt in China zahlen&#8230; <img src='http://arepita.org/georg/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Great Wall</title>
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		<pubDate>Fri, 29 May 2009 13:31:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[China loben? Das passt wohl nicht ins Konzept. Blogspot ist mal wieder hinter dem Great Firewall of China verschwunden. Man kommt von hier nur noch unter groesseren Verrenkungen ran; bloggen geht nur sehr eingeschraenkt (lesen Dank &#8220;Great Ladder&#8221; etwas besser&#8230;). 
Liebe Ober-Parteifuzzis, macht&#8217;s doch bitte wieder auf. Das mit den Proxies ist echt laestig, haelt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>China loben? Das passt wohl nicht ins Konzept. Blogspot ist mal wieder hinter dem Great Firewall of China verschwunden. Man kommt von hier nur noch unter groesseren Verrenkungen ran; bloggen geht nur sehr eingeschraenkt (lesen Dank &#8220;Great Ladder&#8221; etwas besser&#8230;). </p>
<p>Liebe Ober-Parteifuzzis, macht&#8217;s doch bitte wieder auf. Das mit den Proxies ist echt laestig, haelt aber auch niemanden auf. Ich verspreche auch, in Zukunft nur noch lustige oder kritische Artikel zu schreiben und keinerlei Lob mehr ueber Euer Land auszusprechen. OK?</p>
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